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Artikel: Ätherische Öle im Familienalltag: Was Eltern über Anwendung und Sicherheit wissen sollten

Ätherische Öle im Familienalltag: Was Eltern über Anwendung und Sicherheit wissen sollten
Allgemein

Ätherische Öle im Familienalltag: Was Eltern über Anwendung und Sicherheit wissen sollten

Manchmal ist es nur ein Duft, der einen Moment verändert.

Lavendel am Abend. Eine frische Zitrusnote am Morgen. Ein vertrauter Duft, bei dem wir unwillkürlich an einen bestimmten Ort, einen Menschen oder einen besonderen Augenblick denken.

Ätherische Öle werden seit langer Zeit für Wohlbefinden und kleine persönliche Rituale genutzt. Auch im Familienalltag wächst das Interesse daran. Gleichzeitig entstehen viele Fragen: Wie verwendet man ätherische Öle richtig? Kann ein Diffuser einfach im Wohnraum laufen? Und was gilt, wenn Babys oder kleine Kinder mit im Haushalt leben?

Gerade bei Familien lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen.

Was sind ätherische Öle eigentlich?

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte, flüchtige Pflanzeninhaltsstoffe. Sie werden aus unterschiedlichen Pflanzenteilen wie Blüten, Blättern, Schalen oder Hölzern gewonnen und tragen den charakteristischen Duft der jeweiligen Pflanze.

Über unseren Geruchssinn nehmen wir Düfte unmittelbar wahr. Deshalb verbinden wir bestimmte Aromen häufig sehr stark mit Erinnerungen, Stimmungen und Situationen.

Ätherische Öle können beispielsweise über einen Diffuser an die Raumluft abgegeben werden. Je nach Produkt gibt es darüber hinaus weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Wichtig dabei: Ätherische Öle sind hochkonzentriert. „Natürlich“ bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Produkt in jeder Menge und für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist.

Kleine Duftrituale für bewusste Momente

Vielleicht liegt gerade darin der schönste Einsatz ätherischer Öle: in kleinen Ritualen.

Am Abend das Licht etwas dimmen. Das Smartphone zur Seite legen. Einen Duft auswählen, den man mit Ruhe verbindet. Eine Tasse Tee trinken und dem Tag ein paar Minuten geben, um langsam leiser zu werden.

Oder morgens einen frischen Duft wählen, das Fenster öffnen und ganz bewusst in den neuen Tag starten.

Es braucht dafür keine komplizierte Routine.

Manchmal reichen wenige Minuten, die ganz bewusst uns selbst gehören.

Wie funktioniert ein Diffuser für ätherische Öle?

Ultraschall-Diffuser verbinden Wasser mit wenigen Tropfen eines geeigneten ätherischen Öls beziehungsweise einer Ölmischung. Das Gemisch wird als feiner Nebel an die Raumluft abgegeben.

Je nach Modell können Laufzeit und Licht individuell eingestellt werden.

Der dōTERRA Laluz Diffuser, den wir bei De Bambini Munich ausgewählt haben, verbindet diese Funktion mit einem zurückhaltenden Design aus Glas. Verschiedene Timer-Einstellungen sowie warmweißes und lavendelfarbenes Licht machen ihn zu einem schönen Begleiter für bewusste Ruhezeiten.

Bei der Dosierung sollten immer die Anwendungshinweise des jeweiligen Herstellers beachtet werden.

Ätherische Öle und Kinder: besondere Aufmerksamkeit ist wichtig

Wenn Babys oder kleine Kinder im Haushalt leben, gelten andere Maßstäbe als bei Erwachsenen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass Säuglinge und Kleinkinder wesentlich empfindlicher auf ätherische Öle reagieren können.

Bestimmte Inhaltsstoffe und Öle sind für kleine Kinder besonders problematisch. Dazu zählen insbesondere Kampfer sowie Eukalyptus- und Pfefferminzöl beziehungsweise Menthol.

Schon geringe Mengen können bei Säuglingen und Kleinkindern unerwünschte und im schlimmsten Fall schwere Reaktionen auslösen.

Deshalb sollten für Kinder ausschließlich Produkte verwendet werden, die ausdrücklich für die jeweilige Altersgruppe vorgesehen sind. Dosierungs- und Anwendungshinweise sollten konsequent eingehalten werden.

Wer unsicher ist, sollte vor der Anwendung mit Kinderarzt, Kinderärztin oder Apotheke sprechen.

→ Weiterführende Informationen bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seinem Ratgeber „Ätherische Öle: Duftende Wirkungen mit Einschränkungen“.

Ein Diffuser speziell für kleine und große Ruhepausen

Dass ein Diffuser auch ganz anders aussehen kann, zeigt der dōTERRA Pinguin-Diffuser.

Mit seinem freundlichen Pinguin-Design wurde er als Begleiter für Kinder und Erwachsene gestaltet. Neben verschiedenen Diffuser-Einstellungen bietet er zwei warme Lichtstufen und kann separat als Nachtlicht verwendet werden.

Besonders schön für ein Abendritual sind die integrierten Klangwelten. Zur Auswahl stehen Vogelgezwitscher, ein Schlaflied, Meeresrauschen und Wind. Die Lautstärke lässt sich in fünf Stufen einstellen.

Im Set ist außerdem dōTERRA Calmer™ enthalten. Die Mischung aus Lavendel, Cananga, Buddha-Holz und Römischer Kamille gehört zur dōTERRA Kids Collection.

Gerade hier zeigt sich aber auch, warum ein bewusster Umgang mit ätherischen Ölen wichtig ist: Ein Produkt, das für Familien und Kinder entwickelt wurde, bedeutet nicht, dass jede Anwendung in jedem Alter automatisch passend ist.

Bei Calmer™ und anderen ätherischen Ölen sollten deshalb immer die aktuellen Alters-, Anwendungs- und Sicherheitshinweise des Herstellers beachtet werden. Bei Babys und Kleinkindern ist besondere Vorsicht angebracht.

So kann aus dem kleinen Pinguin ein schönes Ritual werden: Licht, ein vertrauter Klang und, wenn Alter und Anwendung dazu passen, ein sanftes Dufterlebnis.

Darf ein Diffuser laufen, wenn Kinder im Haus sind?

Darauf gibt es keine sinnvolle pauschale Antwort.

Entscheidend sind unter anderem das Alter des Kindes, das verwendete ätherische Öl beziehungsweise dessen Inhaltsstoffe, die Konzentration und die konkrete Anwendung.

Auch ätherische Öle, die über die Raumluft verteilt werden, sollten in einem Haushalt mit Säuglingen und Kleinkindern deshalb bewusst eingesetzt werden.

Gerade im Baby- oder Kinderzimmer würden wir nicht einfach nach dem Prinzip „ein paar Tropfen können nicht schaden“ vorgehen.

Bei Unsicherheit ist weniger die bessere Wahl und eine fachliche Rücksprache sinnvoll.

Ätherische Öle sicher aufbewahren

Ein Punkt wird im Alltag leicht unterschätzt: Die kleinen Fläschchen können für Kinder interessant aussehen.

Ätherische Öle gehören deshalb immer außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt.

Das BfR berichtet auch von Vergiftungsfällen, bei denen Kinder Duft- oder Aromaöle versehentlich aufgenommen haben.

Das gilt übrigens auch dann, wenn ein Öl angenehm und vertraut riecht.

Und was ist mit Serenity?

Die ätherische Ölmischung dōTERRA Serenity wurde für entspannende Dufterlebnisse entwickelt und enthält verschiedene ätherische Öle.

Für Erwachsene kann daraus ein schönes Abendritual entstehen: Licht dimmen, den Tag langsam ausklingen lassen und einen vertrauten Duft mit dieser bewussten Ruhezeit verbinden.

Bei der Verwendung von Ölmischungen gilt jedoch genauso wie bei einzelnen ätherischen Ölen: Entscheidend sind immer die enthaltenen Bestandteile sowie die Hinweise des Herstellers.

Besonders wenn kleine Kinder im Haushalt leben, sollte eine Ölmischung deshalb nicht allein aufgrund ihres Namens oder ihres Duftes als automatisch kindgerecht betrachtet werden.

Qualität, Anwendung und ein bewusster Umgang

Bei ätherischen Ölen geht es für uns nicht darum, möglichst viele Produkte in möglichst viele Alltagssituationen einzubauen.

Viel schöner finden wir den Gedanken, Düfte bewusst auszuwählen und daraus kleine persönliche Rituale entstehen zu lassen.

Ein Duft am Abend.

Ein paar Minuten Ruhe.

Vielleicht ein Buch, eine Tasse Tee oder einfach ein Moment ohne Bildschirm.

Gerade in einem Familienalltag, in dem so vieles gleichzeitig passiert, können solche kleinen Inseln wertvoll sein.

Unsere Empfehlung

Ätherische Öle können wunderbare Begleiter für persönliche Wohlfühlmomente sein. Gleichzeitig sind sie hochkonzentrierte Pflanzenprodukte, mit denen bewusst umgegangen werden sollte.

Besonders in Familien mit Babys und kleinen Kindern lohnt es sich, genauer hinzusehen und sich nicht allein auf allgemeine Empfehlungen aus sozialen Medien zu verlassen.

Denn auch bei schönen Dingen gilt manchmal:

Weniger kann genau richtig sein.


Häufige Fragen zu ätherischen Ölen

Sind ätherische Öle für Babys geeignet?

Säuglinge reagieren besonders empfindlich auf ätherische Öle. Einige Inhaltsstoffe wie Kampfer und Menthol sind für Säuglinge und Kleinkinder generell nicht geeignet. Produkte sollten nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich für die jeweilige Altersgruppe vorgesehen sind. Im Zweifel sollte medizinisches Fachpersonal gefragt werden.

Welche ätherischen Öle sind für Kleinkinder problematisch?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt bei Kindern unter drei Jahren insbesondere Kampfer sowie Eukalyptus- und Pfefferminzöl beziehungsweise Menthol als problematisch.

Sind natürliche ätherische Öle automatisch ungefährlich?

Nein. Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Stoffgemische. Auch natürliche Inhaltsstoffe können Haut und Schleimhäute reizen, allergische Reaktionen hervorrufen oder bei falscher Anwendung gesundheitliche Probleme verursachen.

Darf ein Diffuser im Kinderzimmer stehen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Alter des Kindes, verwendetes Öl, Inhaltsstoffe, Konzentration und Anwendung müssen berücksichtigt werden. Besonders bei Babys und Kleinkindern ist Vorsicht angebracht.

Wie viele Tropfen ätherisches Öl gehören in einen Diffuser?

Das hängt vom Diffuser und vom verwendeten Produkt ab. Maßgeblich sind die jeweiligen Herstellerangaben. Mehr Öl bedeutet nicht automatisch ein besseres Dufterlebnis.

Müssen ätherische Öle kindersicher aufbewahrt werden?

Ja. Ätherische Öle sollten immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Bereits kleine Mengen können bei versehentlicher Einnahme problematisch sein.

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