Kitamäuschen – Eingewöhnung und Auswahl der Kita

Kitamäuschen – Eingewöhnung und Auswahl der Kita

Kitamäuschen – Eingewöhnung und Auswahl der Kita

Heute möchte ich Euch mitnehmen auf die spannende Reise den richtigen Kitaplatz für euren größten Schatz zu finden und was dann abläuft wenn man diesen gefunden hat und die Eingewöhnung startet.

Liebevoll möchte ich es Kitamäuschen nennen, denn Du bekommst hier brandheiße Einblicke ;-).

Vorab noch kurz 2 Sätze zu mir.
Mein Name ist Antje Müller, ich bin  Erzieherin & Diplom-Montessoripädagogin sowie Unternehmerin mit derzeit 4 Geschäften. Dazu gehört auch eine Kinderkrippe im Herzen München- Schwabings.

Casa de Bambini ist also mein Baby welches nun schon 9 Jahre alt ist und immer noch eine Herzensangelegenheit für mich.

Nun also zu den Breaking News der Findung des richtigen Platzes so wie der Eingewöhnung und dessen Ablauf.

Fakt ist, dass sich Eltern das  in der Theorie immer einfacher vorstellen als es in der Realität dann wirklich ist.
Nicht nur die Kita finden sondern das Kind in “fremde Hände” geben ist für manche Eltern dann doch nicht so einfach wie man sich das vorgestellt hat.

Das ist aber völlig normal, Ihr liebt Euren Sonnenschein und verbringt deswegen natürlich auch gern Zeit mit ihm. Da kommt der Schritt zurück in den Beruf einfach gefühlt doch zu früh.

Ich kann Euch nur raten, schaut Euch Kitas an, sucht ein persönliches Gespräch und versucht ein bisschen die dort herrschende Kitaluft zu schnuppern um zu spüren ob es Eure “Number one” werden könnte.

Meine Erfahrung zeigt  auch, dass die Empfehlung von guten Freunden eigentlich immer ein guter Tipp für Euch und Eure Wahl sein kann.

Laßt Euch bitte nie unter Druck setzen und schlaft immer eine Nacht über Eure Entscheidung.

In machen Gebieten sind Kitaplätze Mangelware, wie bei uns in München das weiß ich allzugut jedoch geht es immer um das Wohl Eures Kindes und das hat Priorität!

Lieber wartet Ihr einen Monat länger und dann ist der perfekte Platz da, als das Ihr Euren Schatz in die Kita steckt um dann zu merken es war die falsche Entscheidung oder Wahl wie auch immer.

Die Eingewöhnung ist nämlich eine ganz sensible Phase für Eltern und Kind.

Worauf solltet Ihr noch achten
Dies nenne ich Euch hier mal in ein paar Schlagworten.
Personalschlüssel, Notfallplan für fehlendes Personal, Gruppenstärken und Gruppenstrukturen, damit meine ich altershomogene oder gemischte Gruppen sowie die ausgewogene Mischung der Geschlechter, geregelte Tagesabläufe, Ernährung, Hygenie sowie Aktivitäten im Freien, an der frischen Luft.
Pädagogische Aktivitäten die Kindern eine Tages oder Wochenstruktur ermöglichen und Möglichkeiten zur Entwicklung bieten setze ich voraus. Schließlich haben Kitas einen Bildungsauftrag.

Transparenz, Fragen stellen dürfen ist ebenfalls ein ganz wichtiger Aspekt der gegeben sein sollte.

Die pädagogischen Fachkräfte fühlen sich dadurch nicht beobachtet sondern Wert geschätzt.
Es ist für mich immer positiv und zeigt mir, dass Eltern sich für Ihre Kinder Interessieren, wissen wollen was sie tun und sich auch den ein oder anderen Rat holen.

Sicherlich habt Ihr von den verschiedensten Eingewöhnungsmodellen schon gehört wie zum Beispiel dem Berliner Eingewöhnungsmodell dieses wenden wir auch bei uns in der Kita an.

Es geht nicht darum, dass man schnell, schnell eine Eingewöhnung durchzieht sondern darum, Vertrauen aufzubauen, zu den Eltern, Mama oder Papa, je nach dem wer die Eingewöhnung macht sowie zu dem Kind.
Abläufe und Strukturen kennen lernen und sich einfach rein fühlen, alles kennenlernen und das eigene Kind in diesen neuen Lebensabschnitt begleiten.

Das tolle ist, dass es noch viele Spielfreunde geben wird, andere Materialien zu Verfügung stehen und eben auch Entwicklung und Bildung unterstützt und angestrebt wird.

Erst in der 2. Woche findet eine erste kurze Trennung statt, WICHTIG!! immer verabschieden vom Kind, nicht davon stehlen, Kinder erschrecken dann wenn sie plötzlich merken meine Eltern sind weg. Näheres würde ich Euch in einem weiteren Artikel erläutern. Maximal bleibt Ihr eine halbe Stunde weg.  Läuft dies gut verlängert man die Dauer der Abwesenheit.

Läuft es weniger gut geht man einen Schritt zurück und macht nur eine kurze Sequenz von 10 Minuten oder läßt die Eltern noch einmal mit da.
Wenn Ihr wieder in die Kita kommt holt Ihr das Kind ab auch wenn es schön spielt oder nicht geh’n mag. Wenn Kinder Spaß haben und gehen sollen ist das für den neuen Tag gleich wieder ein positiver Einstieg.
Als Richtwert solltet Ihr Euch für die Eingewöhnung 4-6 Wochen einplanen.
Wie geht es Euch mit der Entscheidung? Habt Ihr schon Erfahrungen gesammelt oder Erlebnisse gehabt?

Ich freu mich auf Eure Meinungen und Mitteilungen. Auch für Fragen stehe ich Euch gern zur Verfügung.
Eure Antje Müller

Schreiben Sie einen Kommentar